Dorfkirche Lübsee

 

Der Ort Lübsee wurde 1158 anlässlich der Gründung des Bistums Ratzeburg erstmals urkundlich erwähnt. 1263 erhielt das Rehnaer Kloster das Patronat über die 1236 noch ohne Turm erbaute Dorfkirche. Der spätromanische Backsteinbau auf einem hohen Feldsteinsockel hat ein rechteckiges Schiff und einen eingezogenen quadratischen Chor. Der neugotische Westturm des Kirchenschiffes aus dem Jahr 1729, der 1901 erneuert wurde, trägt einen achtseitigen Spitzturm und ist mit Schindeln eingedeckt. Ein Teil der ursprünglichen Außenbemalung - rote Quaderung auf weißem Grund – ist am nordwestlichen Teil des Hauptschiffes erhalten. Im Innern wurden Wand- und Gewölbemalerei freigelegt, die aus vier verschiedenen Malschichten stammen. Die Kirche ist von einem großen Friedhof umgeben. 1874 schenkte der deutsche Industrielle Werner von Siemens, der im nahen Menzendorf geboren wurde und dessen Eltern auf dem Lübseer Friedhof ihre Ruhestätte fanden, der Kirche eine Orgel des Schweriner Hoforgelbaumeisters Friedrich Friese. (Quelle: wikipedia)

 

Das kleine Kirchendorf liegt etwas versteckt unweit von Schönberg und gehört zur Gemeinde Menzendorf, deren wunderschöne Landschaft ideal für Wanderungen ist. Erhalten ist auch das Gutshaus Lübsee, das sich heute in Privatbesitz befindet.