Kirche Carlow

 

Die Carlower Backsteinkirche wurde in den Jahren 1885 bis 1889 im Stil des Historismus neu erbaut. In den Neubau integriert wurde der aus dem 13. Jahrhundert erhaltene spätromanische Chor, der aus Feldsteinen errichtet wurde, mit schönem Blendgiebel und Lanzettfenstern. Außerdem aus dem 13. Jahhundert erhalten ist die romanische Taufe mit den vier Reliefköpfen.. Der Kirchenneubau besteht aus dem kreuzrippengewölbten Saal mit Querhaus und dem Westturm. Eine Besonderheit hingegen ist das Brandrippengewölbe des Chorraumes mit dem birnenförmig herabhängenden Schlusstein. Aus dem Jahre 1695 stammen der Barockaltar und die figural verzierte Kanzel der Kirche, die 1888 eine neue Orgel vom Schweriner Hoforgelbaumeisters Friedrich Friese erhielt.

 

Carlow, das 500 Jahre zum Fürstentum Ratzeburg, später zu Mecklenburg-Strelitz gehörte, liegt heute im Amtsgebiet Rehna und im nördlichen Teil des Biosphärenreservates Schaalsee-Elbe. Der nahegelegene Röggeliner See mit Badestelle und das Kuhlrader Moor bieten vielen Wasservögeln einen Lebensraum und Bewohnern und Gästen viel Erholung.

 

 

www.kirche-carlow.de